9. Mai 2005

"Tag der Demokratie": Wer selber denkt, ...

Wer selber denkt, der wird von der Polizei behandelt
















Das Verbrechen:
Drei junge Damen hatten den Text “OH, DU SCHÖNE DEMOKRATIE” auf den Rücken geklebt und gebastelte “Scheuklappen” um den Kopf gebunden. Vermutlich wussten sie aufgrund ihres jugendlichen Alters noch nicht, dass Derartiges die demokratische Ordnung in ihren Grundfesten gefährdet.

 Die Verantwortlichen des “Tages der Demokratie” forderten natürlich einige Polizisten an, um den “Tag der Demokratie” nicht länger derartigen Gefährdungen auszusetzen.














Einige Zeit versuchten die gutwilligen Vollstrecker der Demokratie die Meinungsterroristen mit Worten und durch Personalien-Aufnahme die zur demokratischen Vernunft zu bringen. Da die Damen aber die staatsgefährdenden Bemühungen nicht beendeten und die Scheuklappen nicht ablegen wollten, blieb der Staatsgewalt keine andere Wahl:

Nun war natürlich die von einem guten halben Dutzend Kriminalitätsbekämpfer gesicherte Abführung der Risikopersonen unabwendbar:














Das Risiko der freien Meinungsäußerung gefährdet doch jede ernstzunehmende Demokratie. Die erkennungsdienstliche Behandlung dieser potentiellen Straftäter und der Einzug ihrer Quasi-Bewaffnung war nötig. Ein hartnäckiger bewundernder Beobachter dieser Staatssicherheitsmaßnahmen, also ich, wurde letztlich unter Androhung der Inhaftierung vom Gelände (öffentlicher Gehweg) verwiesen.

Anschließend war der Vertreter des Veranstalters, der Pressesprecher des Berliner Senats, natürlich zu keiner Stellungnahme bereit. Wo kämen wir denn hin, wenn man das Agieren von Staatsorganen hinterfragen könnte oder dürfte.
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Mein Fazit:
Schön, dass der “Tag der Demokratie” auch hier erfolgreich verlief und mein Vertrauen weiter gestärkt werden konnte.   Danke!

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